E-Scooter & Fahrer richtig versichern

Die kleinen Elektro- Tretroller gehören schon zum Straßenbild, die
Unfallgefahr ist hoch.

E-Scooter sind sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge.
Zugelassen werden Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 Stundenkilometer.

Jeder E- Scooter braucht eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Einzelbetriebserlaubnis.
Ein Führerschein ist nicht nötig, auch eine Helmpflicht besteht nicht.
(Einen Helm zu tragen ist natürlich sinnvoll ... )
- wohl eine Versicherungspflicht.

Für jeden E- Scooter muss eine Kfz- Hapflichtversicherung abgeschlossen werden.
Gefahren werden darf ab 14 Jahren.
Minderjährige Fahrer können die Versicherung nur mit Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten bekommen.

Wer ohne Kfz- Haftpflichtversicherung am Straßenverkehr teilnimmt, macht sich strafbar.
Bei einem Unfall sind zudem hohe Schadensersatzforderungen möglich, die der Verursacher aus eigener Tasche bezahlen muss.

Der Abschluss und Nachweis einer Versicherung sind ganz einfach, durch den Versicherer wird eine selbstklebende Plakette ausgehändigt die am Gefährt angebracht wird, ohne diese Versicherungsplakette dürfen die elektrischen Roller nicht auf öffentlichen Straßen und Plätzen gefahren werden.

ÜBRIGENS: Das Fahren auf Gehwegen und in Fußgängerzonen ist nicht erlaubt.

Wenn etwas passiert, kommt die Kfz- Haftpflichtversicherung für den entstandenen Schaden beim Unfallgegner auf.

Mit einer Teilkaskoversicherung kann man den E- Scooter auch gegen Diebstahl versichern.
Eine Haftpflichtversicherung mit Teilkasko kosten ca. 90,-- €uro im Jahr.

(Angaben und Inhalte ohne Gewähr)
(Inhalt: Fahrlehrervers.-Zeitung Ausgabe 38 - Okt. 2019)